Was gibt`s Neues

Aktuelles

Globales Lernen; Integration

Schulprojekttage jetzt auch digital

Unsere Angebote in den Schulprojekten "Das Leben mit Smartphones" und "Heimat 2.0" bieten wir nun auch als onlinebasierte Formate an. Soweit möglich, passen wir uns gerne an Ihre Möglichkeiten und Rahmenbedingungen an.

In unserem Schulprojekt "Das Leben mit Smartphones" bieten wir Projekttage zur kritischen Auseinandersetzung mit den sozialen, ökologischen und ökonomischen Problemen des stetig steigenden Konsums von Unterhaltungselektronik am Beispiel des Smartphones an.

Im Rahmen des Projektes "Heimat 2.0" besuchen Teams aus geflüchteten und deutschen Peers Brandenburger Schulen und bringen die Themen Flucht, Migration und Integration ins Klassenzimmer. Auf methodisch vielfältige Art werden neue Sichtweisen durch die erlebte Erfahrung in den Unterricht vermittelt. Im Zentrum steht dabei die Bemühung, Fluchterfahrung im Unterricht erlebbar zu machen und Eindrücke gemeinsam zu reflektieren.

Beide Projekttage bieten wir nun auch als onlinebasierte Version an. Dafür nutzen wir den datenfreundlichen und äußerst benutzerfreundlichen Dienst Big Blue Button, der speziell für den digitalen Unterricht entwickelt wurde. Das Format bietet viele Möglichkeiten für Interaktion und die Arbeit in Kleingruppen. Die Durchführungen sind für die Schulen kostenlos.

Kontakt für Fragen und individuelle Lösungen:

Das Leben mit Smartphones:
Anne Krauel
a.krauel@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 25

Heimat 2.0
Marie Offermanns
m.offermanns@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 27

Hate Speech; Digitale Zivilcourage

Workshops gegen Hate Speech jetzt auch online

Unser Angebot in dem außerschulischen Bildungsprojekt Con:TROLLe bieten wir jetzt auch als onlinebasiertes Format an. Wie auch bei den Präsenzworkshops steht die Interaktion und das Erlebnis im Vordergrund. Mit interaktiven und einfach zu bedienenden Tools haben wir ein digitales Angebot erarbeitet bei dem die Teilnehmer:innen selbst aktiv und kreativ werden können. Die Inhalte können individuell an den Wissensstand der Teilnehmer:innen angepasst werden.

In unserem Projekt Con:TROLLe bieten wir Online Workshops für Jugendliche zur kritischen und effektiven Auseinandersetzung mit Themen, wie dem Umgang mit Hass in Sozialen Medien und digitaler Zivilcourage. Mit einem erlebnisorientierten Ansatz wird ein verstärktes Problembewusstsein vermittelt und die Schulung in Begegnung mit menschenverachtenden Inhalten und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit für Jugendliche auf spielerische und methodisch vielfältige Art zugänglich gemacht. Im Mittelpunkt steht die Förderung digitaler Zivilcourage und demokratischer Willensbildungsprozesse durch die selbstständige Erschließung der Inhalte.

Teil des onlinebasierten Workshops ist eine digitale Stadtrallye mit Hintergründen zu ausgewählten Orten, bspw. Orte rechter Übergriffe, Stolpersteine etc. Die Auswertung, inhaltliche Vertiefung und Reflexion erfolgt im Anschluss gemeinsam über ein interaktives Whiteboard mit Videoübertragung. Das Angebot richtet sich an außerschulische Jugendeinrichtungen und ist kostenlos.

Bei Interesse oder Fragen stehen wir gern unter folgendem Kontakt zur Verfügung:

Fabian Köhler
f.koehler@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 32

Politische Bildung

Rückblick Networking Event Medienpädagogik zum Thema Hate Speech in der offenen Jugendarbeit

Zum Abschluss des Jahres fand am 18.12. das Networking-Event Medienpädagogik zum Thema Hate Speech in der offenen Jugendarbeit statt. Ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplant mussten wir die Veranstaltung aufgrund der besonderen Umstände in den digitalen Raum verlegen. Im Rahmen der verfügbaren technischen Möglichkeiten ist es dennoch gelungen einen konstruktiven Austausch zum Thema zu ermöglichen und interessante Methoden und Projekte kennenzulernen. Im Fokus stand dabei die Frage: Wie lässt sich das Thema Hate Speech in Sozialen Medien in die außerschulische Jugendarbeit integrieren?
Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ein kurzer Rückblick.

Begonnen haben wir das Event mit einer allgemeineren thematischen Einführung in das Themenfeld Hate Speech und organisierter Hass im Netz gefolgt von einer kurzen Vorstellung unseres ConTrolle Projektes. Im Anschluss gab uns Theresa Lehmann vom Projekt Civic.net der Amadeu-Antonio-Stiftung einen wertvollen Überblick über Good Practices in Bezug auf einen effektiven Umgang mit Hate Speech im Netz. Neben konkreten Counter Speech Strategien wurden eine Reihe interessanter Argumentationshilfen vorgestellt, die größtenteils kostenlos im Netz verfügbar sind. Eine Auswahl findet ihr hier, hier und hier. Zum Ende ging es besonders um die Wichtigkeit der Entwicklung demokratischer und progressiver Narrative als Gegenerzählung zu menschenfeindlicher Hetze. Infos dazu und über das Projekt Civic.net findet ihr hier.

Nach dem inhaltlichen Input von Theresa sprach Stoyan Radoslavov vom JFF - Institut für Medienpädagogik über medienpädagogische Methoden der politischen Jugendbildung in Bezug auf das Thema Hate Speech in der außerschulischen Jugendbildung. Im Fokus stand die Präsentation einiger kompetenzgerichteter medienpädagogischer Ansätze, die sich spezifisch auf die Förderung bestimmter Kompetenzen, wie der Informations- und Datensouveränität, Meinungsbildung oder Artikulationsfähigkeit richten. Diese bilden letztlich die Voraussetzung für Handlungsfähigkeit und Mündigkeit und mithin für gesellschaftliche Teilhabe. Weiter unten findet ihr die Aufzeichnung des Vortrags von Stoyan.

Thema des letzten Inputs von Harald Weilnböck vom Verein Cultures Interactive waren die besonderen Herausforderungen der außerschulischen politischen Bildung. Neben den psychologischen Herausforderungen ging es schwerpunktmäßig um ganz praktische Erfahrungen, wie den Umgang mit offen rechtsextremen Äußerungen und das notwendige Setting, um diesen effektiv zu begegnen. Allgemein wurde bei dem Input zudem hervorgehoben, dass insbesondere die Arbeit mit Gegennarrativen eine Orientierung an den relevanten Zielgruppen voraussetzt, um effektiv zu sein. Die Aufzeichnung findet ihr ebenfalls weiter unten.

Im letzten und interaktiven Teil der Veranstaltung gab es noch die Möglichkeit, in die medienpädagogischen Angebote von Love-storm, ufuq.de und La Red e. V. hinein zu schnuppern. In Kleingruppen fanden insgesamt drei Workshops zu den Themen Digitale Zivilcourage im Netz, Memes und antimuslimische Ansprache im Netz statt. Leider war aus technischen Gründen eine Aufzeichnung der Workshops nicht möglich, weshalb wir euch an dieser Stelle auf die Webpräsenz der jeweiligen Initiativen verweisen (s. Links oben).

Wir bedanken uns herzlich bei den tollen Referent:innen und allen Teilnehmer:innen für die gelungene Veranstaltung und das tolle Feedback.

Input Stoyan Radoslavov (JFF - Institut für Medienpädagogik)

Input Dr. habil. Harald Weilnböck (Cultures Interactive e. V.)

18.12.2020, 10:00-16:00

Networking Event zu Hate Speech in der offenen Jugendarbeit und medienpädagogischen Methoden

Alltägliche Diskriminierungsstrukturen sind im Netz omnipräsent. Insbesondere in sozialen Netzwerken ist die Debattenkultur zunehmend geprägt durch offenen Hass und Diskriminierung. Die Förderung kritischer Medienkompetenz von Jugendlichen im Umgang mit Inhalten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und der Verbreitung von Ideologien der Ungleichwertigkeit erfordert die Arbeit an der Schnittstelle von Medienpädagogik, politischer Bildung, und Jugendarbeit. Mit dem Networking Event zum Thema "Hate Speech in der offenen Jugendarbeit. Medienpädagogische Methoden" wollen wir die medienpädagogischen Potentiale der Jugendbildung im außerschulischen Kontext näher beleuchten.

Wann: 18.12.2020, 10:00-16:00
Wo: Online
Teilnahme kostenlos

Worum geht es bei rechtsextremer Hetze in den Sozialen Netzwerken und wie lässt sich konstruktiv damit umgehen? Wie lässt sich eine Auseinandersetzung mit dem Thema spannend und nachhaltig gestalten? Und was sind die Herausforderungen speziell in der außerschulischen politischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen? Diese und andere Fragen stehen im Fokus des Networking Events.

Wir freuen uns auf folgende Inputs:

Inputvortrag 1: Rechte Narrative & Counter Speech - Theresa Lehmann, Projekt Civic.net der Amadeu-Antonio-Stiftung
Inputvortrag 2: Herausforderung der außerschulischen politischen Bildung - Prof. habil. Harald Weilnböck, Cultures Interactive
Workshop 1: Memes gegen Hate Speech - La Red e. V.
Workshop 2: Digitale Zivilcourage im Netz - Love-Storm

Vollständiges Programm ansehen


Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt online und st kostenfrei. Für das Event nutzen wir das Konferneztool Big Blue Button. Nach der Anmeldung versenden wir alle nötigen Zugangsinformationen per E-Mail.
Hier online anmelden.

Zum Projekt Con:TROLLe
Mit dem außerschulischen Bildungsprojekt „Con:TROLLe" möchten wir Jugendliche zur spielerischen Auseinandersetzung mit der Verbreitung von Ideologien der Ungleichwertigkeit & gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in den Sozialen Medien anregen #keinbockaufhass
Hier mehr über das Projekt erfahren

Kontakt
Fabian Köhler
0331/278 979 32
f.koehler@steb-ev.org

Globales Lernen am Beisiel des Smartphones

Freie Plätze: Online-Fortbildung für Lehrer:innen und Multiplikator:innen am 15.01.2021

Seit 2017 führen wir Projekttage zum Thema Globales Lernen am Beispiel des Smartphones an Schulen in mehreren Bundesländern durch. In unseren Fortbildungen geben wir Anreize für eigene Projekte, stellen mögliche Inhalte und Methoden vor und teilen unsere Erfahrungen.

Termine:
30.11.2020, 15:00 - 18:00 Uhr
15.01.2021, 15:00 - 18:00 Uhr

Globale Zusammenhänge – Nachhaltigkeit am Beispiel des Smartphones erklären

Das Smartphone ist ein globales Produkt. Zwei von drei Menschen auf der Erde besitzen eins. In der Gruppe der 12 – 19-Jährigen in Deutschland sind es 98%. Ein iPhone vereint Bauteile von 350 Zulieferern auf der ganzen Welt. Das Smartphone ist zum Symbol für weltweite Kommunikation geworden, es verbindet Menschen und erlaubt einen Zugang zu Informationen und Dienstleistungen, den die Menschheit nie zuvor hatte.

Es offenbart aber auch globale Abhängigkeiten und Ungerechtigkeiten. Konfliktrohstoffe finanzieren Bürgerkriege, Bergwerke zerstören die Umwelt, illegale Elektroschrottdeponien vergiften Boden und Wasser und schaden dem Menschen.

Am Beispiel des Smartphones zeigen sich deutlich die globalen Zusammenhänge und Abhängigkeiten und welche Auswirkungen unser Konsum auf Mensch und Umwelt hat. Globales Lernen und Bildung zur Nachhaltigen Entwicklung sind essenziell in einer immer stärker zusammenhängenden Welt. Ihre Einbettung in den Schulunterricht wird zunehmend wichtiger, damit Jugendliche früh Anregungen erhalten, ihre Konsum- und Nutzungsgewohnheiten zu hinterfragen und das nötige Hintergrundwissen für einen verantwortungsvollen Konsum erhalten.

Seit 2017 führen wir Projekttage zum Thema Globales Lernen am Beispiel des Smartphones an Schulen in mehreren Bundesländern durch. In unseren Fortbildungen geben wir Anreize für eigene Projekte, stellen mögliche Inhalte und Methoden vor und teilen unsere Erfahrungen.

Die Fortbildungen sind geeignet für alle interessierten Lehrer*innen der Sekundarstufe I und Mutliplikator*innen.

Anmeldung und Kontakt:
Anne-Kathrin Krauel
0331-97 92 78 - 25
a.krauel@steb-ev.org

Archiv

bis Dezember 2020

Freie Termine für Schulprojekttage